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Trans­for­ma­ti­on des Rhei­ni­schen Reviers zu einem moder­nen und kli­ma­neu­tra­len Ener­gie- und Indus­trie­re­vier der Zukunft


Durch den um 15 Jah­re frü­her als ursprüng­lich ange­dach­ten Koh­le­aus­stieg star­tet ab 2029 die Rekul­ti­vie­rung des Gelän­des im Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier vor­zei­tig. Die gro­ßen Tage­bau-Gru­ben Ham­bach, Garz­wei­ler und Inden wer­den zu gro­ßen Seen umge­wan­delt, die den kom­men­den Gene­ra­tio­nen als Bade­ge­wäs­ser, Segel­re­vier und Erho­lungs­ge­biet zur Ver­fü­gung ste­hen. Das Rhei­ni­sche Revier wird wirt­schaft­lich, öko­lo­gisch und sozi­al neu posi­tio­niert und zu einer über­re­gio­nal bekann­ten Urlaubs­de­sti­na­ti­on.

Die kli­ma­neu­tra­le Trans­for­ma­ti­on des Rhei­ni­schen Reviers setzt auf die Stär­ken der Regi­on: gesi­cher­te Ener­gie­ver­sor­gung, leis­tungs­fä­hi­ge Indus­trie und pro­duk­ti­ve Land­wirt­schaft, die in den vier Zukunfts­fel­dern „Ener­gie und Indus­trie“, „Res­sour­cen und Agro­busi­ness“, „Inno­va­ti­on und Bil­dung“ sowie „Raum und Infra­struk­tur“ abge­bil­det und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.

„Die Tou­ris­mus­ent­wick­lung spielt eine wich­ti­ge Rol­le im Struk­tur­wan­del und wird künf­tig auch für neue Arbeits­plät­ze und Wert­schöp­fung in der Regi­on sor­gen.“

Jens Brö­ker, Lei­ter des Refe­rats für Wan­del und Ent­wick­lung des Krei­ses Düren und ­Geschäfts­füh­rer der Inde­land GmbH

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Die Rhei­ni­sche Seen­plat­te


Ab 2030 wird der Tage­bau Ham­bach ­geflu­tet, um so den zweit­größ­ten See Deutsch­lands ent­ste­hen las­sen – nur der Boden­see ist grö­ßer. Über eine unterir­dische Rohr­lei­tung wird Rhein­was­ser in die bis zu 400 Meter tie­fe Gru­be gelei­tet ­wer­den. Etwa zehn Jah­re nach Beginn der Flu­tung kann eine gro­ße Was­ser­flä­che ­bereits genutzt wer­den.

„Das hört sich erst­mal wahn­sin­nig lang an, aber weil die Mul­de eine Trich­ter­form hat, geht es die ers­ten Jah­re sehr schnell, sodass man ab 2040 schon eine Was­ser­flä­che von 1200 Hekt­ar und einen See von 200 Meter Tie­fe hat.“

Boris Lin­den, Geschäfts­füh­rer Neu­land Ham­bach GmbH

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14,8 Mil­li­ar­den Euro Inves­ti­tio­nen bis 2038:
19 Anker­projekte mit 31 Vor­ha­ben für neue Arbeits­plät­ze


Allein bis 2038 wer­den 14,8 Mil­li­ar­den Euro inves­tiert, um das Rhei­ni­sche Revier nach­hal­tig und zukunfts­ge­recht zu einem inno­va­ti­ven Stand­ort zu ent­wi­ckeln, der neue Arbeits­plät­ze in der Regi­on schafft. Die 19 Anker­pro­jek­te umfas­sen ins­ge­samt 31 zuge­ord­ne­te Vor­ha­ben im Revier.

Wirt­schafts- und Kli­ma­schutz­mi­nis­te­rin Mona Neu­baur: „Das Rhei­ni­sche Revier war ­immer ein wich­ti­ges Zahn­rad im Motor der nord­rhein-west­fä­li­schen Wirt­schafts­kraft und ­genau das soll die Regi­on auch blei­ben. Die nun iden­ti­fi­zier­ten Anker­pro­jek­te leis­ten einen ­sub­stan­zi­el­len Bei­trag zu Arbeit und Wert­schöp­fung und einem attrak­ti­ven Lebens­um­feld im Revier.“

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Brai­ner­gy Park, Kreis Düren


Inter­kom­mu­na­ler Tech­no­lo­gie- und Gewer­be­park, in dem Wis­sen­schaft, Unter­neh­men und Start-ups ­zusam­men an neu­en Ent­wick­lun­gen und Inno­va­tio­nen in den Berei­chen Ener­gie, Was­ser­stoff und ­Digi­ta­li­sie­rung arbei­ten. Auf dem Are­al des Inno­va­tions- und Grün­der­zen­trum sol­len künf­tig bis zu

5.000 Arbeits­plät­ze ­ange­sie­delt sein. Das Pro­jekt wird mit 67,5 Mil­lio­nen € durch das Land geför­dert.

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Avia­ti­on


For­schungs­flug­platz Wür­se­len-Aachen, Städ­te­re­gi­on Aachen
Tech­no­lo­gie­trans­fer zwi­schen For­schung
und Indus­trie

Avia­ti­on Alden­ho­ven - Cen­trum for Ver­ti­cal Mobi­li­ty (CVM), Kreis Düren
Erfor­schung und Ent­wick­lung von ver­ti­ka­ler ­lan­de­bah­nun­ge­bun­de­ner Luft­mo­bi­li­tät – von ­medi­zi­ni­schen Droh­nen bis zu Luft­ta­xis.

Flug­ha­fen Mön­chen­glad­bach, Mön­chen­glad­bach
45 Unter­neh­men mit mehr als 750 Beschäf­tig­ten
Ent­wick­lung des Air­ports zu einem wich­ti­gen ­Mobi­li­täts­hub für inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gien

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Giga­watt­pakt, Gesamt­re­vier


Aus­bau von Erneu­er­ba­ren Ener­gien auf min­des­tens 5 GW bis 2028 sowie För­de­rung von PV-Anla­gen

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HyLoad Was­ser­stoff­an­la­ge, Rhein-Erft-Kreis


Neu­bau einer Anla­ge zur Hoch­druck-Ver­la­dung von grü­nem Was­ser­stoff im Shell Ener­gy and Che­mi­cals Park in Wes­se­ling

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Helm­holtz-Clus­ter Was­ser­stoff, Kreis Düren


For­schungs- und Inno­va­ti­ons­clus­ter für nach­hal­ti­ge und infra­struk­tur­kom­pa­ti­ble Was­ser­stoff­wirt­schaft, Auf­bau einer nach­hal­ti­gen Was­ser­stoff­wirt­schaft
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Ham­bach-Loop & Blau-Grü­nes Band


Blau-Grü­nes Band, Mön­chen­glad­bach / Rhein-Kreis Neuss / Rhein-Erft-Kreis / Kreis Heins­berg / Kreis Düren
Auf­bau einer ein­zig­ar­ti­gen grü­nen Infra­struk­tur und eines Fuß- und Rad­wegs als sys­te­ma­ti­sche Grün- und Land­schafts­ent­wick­lung rund um den ehe­ma­li­gen Tage­bau

Ham­bach-Loop, Rhein-Erft-Kreis / Kreis Düren
Der Rad- und Wan­der­weg „Ham­bach Loop“ mit 42 Kilo­me­ter Län­ge gilt als Herz­stück der ver­netz­ten, grü­nen Infra­struk­tur in der Regi­on

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Nach­hal­ti­ge Digi­tal­re­gi­on Rhein­land


AI Vil­la­ge, Rhein-Erft-Kreis
Errich­tung des ers­ten voll-digi­ta­li­sier­ten Cam­pus Euro­pas für For­schung, Ent­wick­lung und pra­xis­na­he ­Demons­tra­ti­on von Anwen­dun­gen der Künst­li­chen Intel­li­genz und Robo­tik auf einer Flä­che von 120.000 m²

Block­chain Real­la­bor, Rhein-Erft-Kreis
Das Öko­sys­tem­pro­jekt Block­chain. NRW infor­miert Unter­neh­men über die ­Mög­lich­kei­ten die­ser zukunfts­wei­sen­den Tech­no­lo­gie

Digi­tal­parks, Rhein-Kreis Neuss und Rhein-Erft-Kreis
Ent­wick­lung von zwei Gewer­be­parks in der Nach­bar­schaft von Hypers­ca­le-­Re­chen­zen­tren, in dem Unter­neh­men digi­ta­le Zukunfts­tech­no­lo­gien erpro­ben und anwen­den

Hypers­ca­le-Rechen­zen­tren Micro­soft, Rhein-Kreis Neuss und Rhein-Erft-Kreis
Micro­soft inves­tiert über 3 Mrd. € für Rechen­zen­tren und KI-Bil­dungs­pro­gram­me in Deutsch­land und errich­tet zwei Hypers­ca­le-Rechen­zen­tren im Rhei­ni­schen Revier

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Gra­du­ier­ten­clus­ter Auf­bruch Aachen und Jülich


Aus­bil­dung von inter­dis­zi­pli­nä­ren Fach­kräf­ten für den Arbeits­markt, Ent­wick­lung zukunfts­fä­hi­ger Tech­no­lo­gien für die Wirt­schaft, Über­tra­gung von wis­sen­schaft­li­chen Ideen in die Wirt­schaft

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Resi­li­ence Expo


Eine inter­na­tio­na­le Mes­se der Kli­ma­an­pas­sungs­wirt­schaft im Jahr 2025, Stand­ort wird aktu­ell aus­ge­wählt

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Elek­tro­ly­seur Bedburg H2 Hub, Rhein-Erft-Kreis


Errich­tung einer Elek­tro­ly­se­an­la­ge mit einer Leis­tung von 5 Mega­watt in einem Indus­trie­park und ­Pro­duk­ti­on von grü­nen Was­ser­stoff mit Strom aus loka­len Wind­parks.
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